Wohnblicke – das aktuelle Interview

Über Veränderungen und Trends im Gemeinnützigen Wohnbau spricht BM Ing. Jürgen Posch von „Die Frohnleitner“ Gemeinnütziges steirisches Wohnungsunternehmen GesmbH.

BM Ing. Jürgen Posch, „Die Frohnleitner“ Gemeinnütziges steirisches Wohnungsunternehmen GesmbH

BM Ing. Juergen Posch, Die Frohnleitner Gemeinnütziges steirisches Wohnungsunternehmen GesmbH

(Fotocredit: Florian Rogner)

Welche aktuellen Themen beschäftigen „Die Frohnleitner“ im Moment?

Da gibt es einige Themen. Für unsere Kunden wollen wir leistbare Wohnungen in bestmöglicher Qualität schaffen. Deshalb sind wir immer gezielt auf der Suche nach passenden Grundstücken für unsere Projekte. Auch der Kundenservice ist für uns ein wesentlicher Bestandteil. Um zukünftig unsere Kunden noch besser beraten und unterstützen zu können, stellen wir derzeit unser EDV-System um.

Was uns darüber hinaus beschäftigt sind die laufenden gesetzlichen Neuerungen, die wir für unsere Mieter und Käufer berücksichtigen müssen. Auch Sanierungsarbeiten sind bei uns gerade Thema. Diese sind regelmäßig notwendig, zum Beispiel um Gebäudeleerstände zu vermeiden.

Auf welche Weise haben sich die Bedürfnisse der Kunden verändert?

Die Bedürfnisse der Kunden haben sich vor allem im Bereich der Wohnungsversorgung spürbar verändert. Früher war Wohnungsversorgung noch ein essenzielles Thema. Heutzutage setzen die Kunden verstärkt auf Wohnungsverbesserung.

Zudem werden Freiflächen und vor allem PKW-Stellplätze immer stärker nachgefragt. Ein eigener Garten, ein begrünter Balkon oder eine gemeinschaftlich nutzbare Freifläche und ausreichend Stellfläche für die eigenen und Besucher-Autos sind heutzutage besonders wichtige Themen.

Wie sieht es mit den Optionen Mietkauf, Miete oder Kauf aus? Gibt es eine Form, die bei den Kunden in den letzten Jahren zunehmend beliebter wurde bzw. eine, die an Beliebtheit verloren hat?

In diesen Bereichen hat sich nicht viel geändert, sie sind großteils gleich geblieben. Nur im Bereich des Mietkaufs werden die Kunden zunehmend kritischer und hinterfragen diesen immer häufiger. Beliebter hingegen könnten in den nächsten Jahren wiederum Eigentumserrichtungen werden.