Wohnblicke – das aktuelle Interview

Tolle Projekte, der Wohnbedarf der KundInnen, Ressourcenschonung im Gemeinnützige Wohnbau – darüber spricht Michael Moor von der GSL Gemeinnützige Bauvereinigung GmbH im Interview.

Michael Moor, GSL Gemeinnützige Bauvereinigung GmbH

Michael Moor, GSL Wohnen (Fotocredit: Kanizaj)
Michael Moor, GSL Wohnen (Fotocredit: Kanizaj)

Im Portfolio der GSL Gemeinnützigen Bauvereinigung GmbH gibt es viele Projekte zu sehen – von der Wagna Siedlungsstraße, Harb bei Graz bis zur Flurgasse 20 und viele weitere. Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz?

Eine große Herausforderung war die Revitalisierung des Objektes in der Sackstraße 28. Auch das Projekt in der Flurgasse 20 bereitet uns viel Freude.

Was genau macht diese Projekte großartig?

In der Sackstraße 28 ist es in absoluter Innenstadtlage unter schwierigsten logistischen Voraussetzungen gelungen, ein denkmalgeschütztes Objekt zu revitalisieren und darin auch eine Kinderkrippe zu etablieren.
Das Objekt Flurgasse 20 ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass auch anspruchsvollere Architektur zu günstigen Kosten umgesetzt werden kann.

Die Gemeinnützigen bauen für Familien ebenso wie für Studierende oder Senioren. Bei welchen Bevölkerungsgruppen oder in welchen Regionen sehen Sie den größten Bedarf?

Wir sehen weiterhin einen großen Bedarf an leistbaren Kleinwohnungen für Singles, Pärchen, AlleinerzieherInnen oder Senioren, die im Alter ihren Wohnbereich verkleinern wollen. Regional gesehen sind natürlich der Großraum Graz, der Raum Leibnitz und Leoben am stärksten nachgefragt.

Wie spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei Ihnen in neue Projekte oder aber auch in die Verwaltung hinein?

Bei neuen Projekten versuchen wir vorhandene Infrastruktur zu nutzen, die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist wichtig. Energieeffizientes Bauen ist schon durch die Vorgaben der Förderung ein wichtiger Punkt.