Herausragende Projekte. Der Wohnungsbedarf in der Bevölkerung. Die Rolle der Nachhaltigkeit im Gemeinnützigen Wohnbau. Darüber sprechen Maximilian Jäger und Stefan Baumgartner von der Gemeinnützigen Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft für Leoben und Umgebung.

Maximilian Jäger und Stefan Baumgartner, Gemeinnützige Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft für Leoben und Umgebung

Maximilian Jäger und Stefan Baumgartner, Gemeinnützigen Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft für Leoben und Umgebung, reg. Gen. m. b. H.
(Fotocredit: Gemeinnützigen Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft für Leoben und Umgebung, reg. Gen.m.b.H.)

Auf welches Projekt oder welchen Bau sind Sie derzeit besonders stolz?

Grundsätzlich sind wir auf alle unsere Projekte und Objekte sehr stolz. Denn jedes von ihnen stellt eine gewisse Einzigartigkeit dar.

Natürlich bleiben die letztübergebenen Objekte immer am meisten in Erinnerung. So zum Beispiel die 11 Wohnungen in der Robert-Koch-Gasse 14. Oder die in Bau befindlichen Projekte. Zum Beispiel der 1. Bauabschnitt Messegelände mit 34 Wohnungen. Oder der 1. Bauabschnitt Oberlandhalle mit 32 Wohnung (alle mit Tiefgarage).

Was ist das Besondere am Projekt Oberlandhalle?

Das Projekt Oberlandhalle (im Endausbau 142 Wohnungen) wird sicher ein spezielles Objekt. Gleich 2 Gemeinnützige Bauvereinigungen (SG Donawitz und SG Leoben) errichten und verwalten dieses. Die Planung und Architektur wurde mittels eines 2-stufigen Wettbewerbsverfahrens ermittelt.

Die Gemeinnützigen bauen für Familien ebenso wie für Studierende oder Senioren. Wo liegt Ihr Schwerpunkt?

Wir als Leobner Wohnbaugenossenschaft legen unser Hauptaugenmerk auf Sozialwohnungen für Familien. In Zukunft vielleicht vermehrt auch auf seniorengerechtes Wohnen. Aufgrund unseres regionalen Geschäftskreises konzentrieren wir uns im Raum Leoben und Umgebung auf diese Zielgruppen.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung werden immer wichtiger. Wie spielt das bei Ihnen in neue Projekte oder aber auch in die Verwaltung hinein?

Selbstverständlich sind dies Aspekte, die wir gemeinsam mit unserem baubetreuenden Partner, der SG Ennstal, in unsere Projekte einfließen lassen. Es wird immer mehr zur Herausforderung, diese Punkte mit leistbarem Wohnen in Einklang zu bringen.